Bildbearbeitung + Dateiformate

Wichtige Bildbearbeitungsprogramme und Wichtige Dateiformate (weiter unten)

Photoshop ist eines der funktionsreichsten Bildbearbeitungsprogramme. In der bildbearbeitenden Branche (Fotografen, Webdesigner, Werbeagenturen) hat es sich als Industriestandard durchgesetzt. Photoshop ist Teil der Adobe Creative Cloud, einer Sammlung von Grafik- und Designprogrammen und für die Betriebssysteme Mac OS und Windows verfügbar.  Photoshop bei Adobe.

Werkzeugbedienfeld von Photoshop:

Werkzeugbedienfeld für Photoshop

Quelle: Adobe Werkzeuggalerien

Photoshop Arbeitsbereich – Grundlagen

Schüler und Lehrer sparen 65 % für die Creative Cloud und zahlen nur 19,34 €/ Monat (inkl. MwSt.) Quelle

Adobe Camera Raw (ACR) ist ein Plug-In für Photoshop zur Bearbeitung von Digitalfotos. Das Programm stellt eine digitale Dunkelkammer dar und dient primär der Entwicklung von Rohdaten, wie sie von digitalen Kameras und manchen Kompaktkameras erzeugt werden. Klicken Sie hier für Adobes Tutorials zu Camera Raw.
Hier finden Sie die unterstützten Kameramodelle.

Adobe Bridge dient als zentrales Programm für sämtliche Projektdateien und Dateiformate, die von den Programmen der Creative Suite unterstützt werden. Dabei werden ein automatischer „Foto-Downloader„, zoom- und blätterbare Dateivorschau, sowie umfangreiche Verwaltungsfunktionen für Metaangaben zur Verfügung gestellt. Videotutorial Adobe Bridge CC Grundkurs von Martin Dörsch (video2brain). Hier können Sie Adobe Bridge zum testen kostenlos herunterladen.

Der Foto-Downloader von Adobe Bridge öffnet sich bei mir automatisch, wenn ich eine Speicherkarte einschiebe.  Dort wird in einem festgelegten Monatsordner automatisch ein Tagesordner (Aufnahmedatum (JJJJMMTT) angelegt, Dateien könnten dabei auch umbenannt werden (mach ich erst später), aktueller Dateiname wird in XMP beibehalten (kann wichtig sein, wenn ein Kunde ein Bild nachfragt, meinen Dateinamen aber geändert hat), die Daten werden in DNG konvertiert und wenn alles auf dem Rechner ist, werden die Originaldateien von der Karte gelöscht. C. Rau

Kostenlose Bildbearbeitungsprogramme

Tipps + hilfreiche Software

Wichtige Dateiformate

RAW (Rohdatenformat, raw = engl .roh): Der Oberbegriff für kameraspezifische Dateiformate (z.B. mit Dateiendung .nef bei Nikon-Kameras, .cr2 bei Canon-Kameras oder .orf bei Olympus-Kameras), die die Rohwerte und Daten zum Weißabgleich in hoher Farbtiefe (je nach Hersteller 10/12/14 Bit, was 1.024 bis 16.384 Helligkeitsabstufungen pro Farbkanal ermöglicht) speichert. Beste Qualität bei mittlerer Dateigröße. Der Umgang mit RAW-Daten ist etwas aufwändiger, sie müssen konvertiert werden in das gewünschte Endformat (jpg, tif, usw.). aber Sie erlauben die volle Kontrolle und optimale Qualität bei der Verarbeitung. Durch Stapelverarbeitung ist schnelle Serienbearbeitung möglich.
Wikipedia-Eintrag zum Rohdatenformat (mit vielen weiteren Dateiendungen für Raw-Daten)

PSD (Photoshop Document), wird bei der Bildbearbeitung von Adobe Photoshop generiert, enthält alle Ebenen, Masken, Pfade etc. Pixelbasierte Speicherung – verlustfrei, aber große Datei zzgl. gleiche Datenmenge für jede Ebene

TIFF (Tagged Image File Format): Verlustfreie Speicherung, dafür relativ großes Dateiformat. Speichert auch Alpha-Kanäle und Transparenzen. Plattformübergreifend lesbar, daher gut für Datenaustausch mit anderen
Programmen bzw. mit der Druckerei geeignet.

JPG oder JPEG (Joint Photographics Expert Group), höchstmöglicher Qualität bei gleichzeitig niedrigster Dateigröße. Speichervorgang komprimiert das Foto, so daß bei jedem Speichervorgang – selbst in bester Qualität – Verluste eintreten. Farbtiefe lediglich 8 Bit, dies erlaubt z. B. pro Farbkanal nur 256 Helligkeitsabstufungen.

GIF (Graphics Interchange Format) : Die Farbinformationen sind in einer Farbpalette abgelegt, max 256 Farben, nur für Grafiken geeignet. Es erlaubt eine verlustfreie Kompression der Bilder. Darüber hinaus können mehrere (übereinanderliegende) Einzelbilder in einer Datei abgespeichert werden, die von geeigneten Betrachtungsprogrammen wie Webbrowsern als Animationen interpretiert werden.
Quelle: Wikipedia

Animiertes GIF aus der Fernsehsendung „Die kleinen Strolche“

PNG (Portable Network Graphics): PNG ist das meistverwendete verlustfreie Grafikformat im Internet. Es ist ein universelles Grafikformat für Rastergrafiken mit verlustfreier Datenkompression. Da PNG-Fotos in der Regel wesentlich größer sind als JPG und PNG lange Zeit nicht ohne Weiteres in Browsern dargestellt wurden, konnte sich PNG nicht gegen GIF und JPG durchsetzen. PNG ist weniger komplex als das Tagged Image File Format (TIFF). PNG unterstützt neben unterschiedlichen Farbtiefen auch Transparenz per Alphakanal.
Quelle: Wikipedia

DNG (Digital-Negative-Format): Eine von Adobe entwickeltes Dateiformat (DNG) mit dem Ziel, die verschiedenen proprietären Formate der Digitalkamera-Hersteller zu ersetzen und sich als Standard zu etablieren. Mit dem von Adobe kostenlos erhältlichen DNG-Converter können Rohdaten aller Hersteller und Kameramodelle in das DNG-Format umgewandelt werden. Dieses kann dann mit Photoshop entwickelt werden.

Ich lasse meine RAW-Dateien direkt beim Import mit Adobe Bridge (siehe oben) in DNG-Dateien konvertieren. Alte RAW-Dateien aus anderen Kameras habe ich mittlerweile komplett mit dem Adobe Digital Negative Converter in DNG-Dateien umgewandelt, so daß ich nur noch mit DNG-Dateien als Ausgangsmaterial arbeite. Christoph Rau

Verlustfreie Kompressionsverfahren: LZW (beim Speichern eines Tiff) und ZIP (zum komprimieren und Zusammenfassen von Ordnern zu einer Datei, die gut per ftp übertragen werden kann).

Kostenlose Bildbearbeitungsprogramme

Irfan View

Gimp

Photoshop CS2

XnView MP

Paint.NET

Photoscape

TinyPic

InkScape

Magix Foto Designer

Der grandiose Bildverkleinerer

Picasa: Google hat die Entwicklung eingestellt, jetzt gibt es Google Fotos

Ich nutze Adobe Creative Cloud und dort Camera Raw, Bridge und Photoshop (monatlich EUR 9,99). Von den kostenlosen Programmen gefällt mir Irfan View am besten.

Foto aus einer Dokumentation über den Bau einer Strassenbahntrasse von Seeheim-Jugenheim nach Alsbach-Hähnlein im Auftrag der HEAG Mobilo. Klicken Sie hier für eine Bildergalerie darüber.

Bildauflösung

Die Bildauflösung ist ein umgangssprachliches Maß für die Bildgröße einer Rastergrafik. Sie wird durch die Gesamtzahl der Bildpunkte oder durch die Anzahl der Spalten (Breite) und Zeilen (Höhe) einer Rastergrafik angegeben.

Quelle: Wikipedia

Eine Rastergrafik, auch Pixelgrafik (englisch raster graphics image, digital image, bitmap oder pixmap), ist eine Form der Beschreibung eines Bildes in Form von computerlesbaren Daten. Rastergrafiken bestehen aus einer rasterförmigen Anordnung von so genannten Pixeln (Bildpunkten), denen jeweils eine Farbe zugeordnet ist. Die Hauptmerkmale einer Rastergrafik sind daher die Bildgröße (Breite und Höhe gemessen in Pixeln, umgangssprachlich auch Bildauflösung genannt) sowie die Farbtiefe.

Quelle: Wikipedia

Testvorlage 450 dpi
Testvorlage 300 dpi
Testvorlage 150 dpi
Testvorlage 96 dpi

Klicken Sie auf die Fotos, zum anschauen und vergleichen.

Die Bilder sind aus einer umfangreichen (sechsjährigen ) Dokumentation der Schaufensterwechsel des Darmstädter Marc-Cain Stores. Im Auftrag des Darmstädter Verlegers Gerd Ohlhauser für ein weiteres Flip-Book in der EDITION DARMSTADT. Fotos: Christoph Rau

„Marc Cain ist eine weltweit operierende Premium-Marke für Damenmode mit eigenem Produktionsanteil in Deutschland.“ Quelle: Marc Cain

Klicken Sie hier für Bildergalerie mit weiteren Fotos von den Mar Cain-Schaufenster-Dekorationen.