Sonstiges

Interessantes, das nicht direkt zur Fotografie gehört, aber die Themen hier auf diesem Blog oder in Ihrem Studium tangiert/tangieren könnte, poste ich hier.

Interessanter Beitrag von Jan Böhmermann über die Wikipedia: „Wikipedia, das Pornhub des schlauen Mannes, ist der Ort, an dem die klügsten biodeutschen Männer in emotionalen “Edit Wars” um den Erhalt unseres gesamten menschlichen Wissens kämpfen. Aber wie genau funktioniert dieses allwissende Kompendium dem all unsere Hausarbeiten und Vorträge entspringen?“ Zum Video bei YouTube

Ich hatte im Kurs die Frage gestellt: Wer von Ihnen zahlt für Inhalte von Online-Journalismus? Dazu hier Beispiele, wie Online-Medien sich finanzieren:

„Der unabhängige Journalismus des Perlentauchers kostet Zeit, Geld und Arbeit. Darum brauchen wir heute die Unterstützung unserer Leser.“

„Wir freuen uns, wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt! Und wir freuen uns wenn Sie uns dabei unterstützen: Fördern Sie die KONTEXT:Wochenzeitung mit einer regelmäßigen Spende (dem Soli), durch eine einmalige Spende oder durch Ihre Mitgliedschaft im Verein. Nur mit Ihrer Spende können wir auch in Zukunft unabhängigen Journalismus bieten, der hintergründig und kritisch ist. „

„Die taz setzt seit dem Frühjahr 2011 mit taz.zahl ich auf Freiwilligkeit: Statt eine Paywall zu errichten und LeserInnen zum Bezahlen zu zwingen, überlassen wir ihnen die freie Wahl, etwas zu bezahlen oder weiter kostenlos zu konsumieren. Sämtliche Inhalte auf taz.de bleiben für alle NutzerInnen unbegrenzt zugänglich, doch mit einem Layer auf der Startseite und unter jedem Beitrag werden sie aufgefordert, freiwillig zu bezahlen. “

RiffReporter ist ein neuartiges, mit dem Grimme Online Award und dem #Netzwende-Preis ausgezeichnetes Projekt für lebendigen Qualitätsjournalismus. Auf www.riffreporter.de bekommen Sie fundierten, vielfältigen Journalismus zu Wissenschaft, Gesellschaft, Kultur, Umwelt und Technologie – direkt von professionellen freien Autorinnen und Autoren, die Sie von großen Zeitungen, Zeitschriften und Sendern kennen.

Kennen Sie weitere Beispiele? Haben Sie im Bekanntenkreis schon mal nachgefragt: „Wann hast Du zuletzt für Online-Journalismus gezahlt?

Digital Media Women – Net. Work. Power

Die Wahrheit unter Zeitdruck: „Sie ist aufgewachsen mit zwei Zeitungen und der Prämisse, dass Geld nicht alles ist im Leben. Berufswunsch: Journalistin. Heute ist unsere Autorin 22 Jahre alt, Studentin an der HdM und um einige Illusionen ärmer. Schnörkellos erklärt sie, warum sie dem Journalismus den Rücken gekehrt hat – und jetzt PR macht.“ Von Nele Günther, 10.04.2019, Kontext Wochenzeitung
Und dazu dieser Post:

https://www.kontextwochenzeitung.de/editorial/424/hoerner-fuer-gaby-5909.html

Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie

„… die Kriegsfotografin Susan Meiselas sagte: Die Kamera sei ein Vorwand, um dort zu sein, wo man nicht hingehöre. Kriegsfotografinnen – „Fotos von Verwundeten reichen heute nicht mehr“. Wie Frauen unter größten Gefahren Kriege fotografieren, zeigt eine Düsseldorfer Ausstellung. Hier spricht die Kunsthistorikerin Anne-Marie Beckmann über Klischees, Lazarettbilder und Antikriegs-fotografie. Zum Artikel bei Spiegel-Online, 7. Mai 2019

„Meine Reisen sind immer auch der Versuch, Krieg zu verstehen“, Interview mit Andy Spyra, Freelens, 2. Mai 2019

Zum Freelens-Schwerpunktthema „Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie“

Gesetze: Urheberrechtsreform 2019

Proteste gegen Urheberrecht – Ihr unterstützt datengierige US-Konzerne! Wer gegen die EU-Urheberrechtsreform auf die Straße geht, protestiert nicht für die Freiheit des Internets. Er opfert seine Bürgerrechte. Kommentar von Andrian Kreye in der Süddeutschen Zeitung, 23. März 2019

Text: Gerald Wrede, Foto: Jan Ehlers, Illustration: Lisa Zeißler, Quelle: P-Magazin

Uploadfilter hin oder her – Niemand sollte für Google auf die Straße gehen. Ich garantiere Euch: In Mountain View beugen sie sich gerade ab vor Gelächter, wenn sie sehen, wie viele Menschen in Europa dafür auf die Straße gehen, dass Google weiterhin Künstlern ihre Werke klauen darf, um damit datengestützte Vorhersageprodukte für die Wirtschaft zu entwickeln.
Wie immer war die Kommunikation rund um die Neuregelung des Urheberrechts seitens der EU erbärmlich bis suizidal, aber im Kern ging es immer darum, nicht den normalen Leuten die Memes wegzunehmen, sondern endlich mal Konzernen auf die Füße zu treten, die sich mit der Leistung anderer dumm und dämlich verdienen. Es wird immer viel darüber räsoniert, wie viel Macht Google wirklich hat. Menschen gehen gerade für die Interessen dieses Konzerns auf die Straße. Das ist schon jede Menge Macht.“ Zum kompletten Beitrag im Blog von Schlecky Silberstein, 24. März 2019

„Matthias Hornschuh vs. Christian Schiffer: Die Urheberrechtsreform – Ein schwarzer Tag fürs Internet? Ende März 2019 hat das EU-Parlament der Reform des Urheberrechts zugestimmt, um das in analogen Zeiten entstandene Recht an die digitale Gegenwart anzupassen. Damit sollen Kreative fair entlohnt werden. Es regt sich aber auch Protest: Wird hier die Freiheit im Netz beschnitten?“ Beitrag und Podcast vom 13. April 2019, Deutschlandfunk

EU-Urheberrechtsreform: Mehr Gerechtigkeit oder Zensur? Das EU-Parlament hat der umstrittenen Reform des Urheberrechts zugestimmt. Kreative und Verleger sehen darin eine Chance für faire Vergütung, während Kritiker/-innen insbesondere vor den Folgen möglicher Uploadfilter warnen. Beitrag der Bundeszentrale für politische Bildung, 26. März 2019

Wenn Babies zu Terroristen werden und Urheber weniger Geld bekommen. Worum es bei der Europäischen Urheberrechtsreform geht. Eine Übersicht von Peter Welchering, bei Riff-Reporter, 23. März 2019

EU-Urheberrechtsreform – YouTube haftet für seine NutzerInnen. Ein Kneipenvideo mit Hintergrundmusik? Das und vieles mehr könnte künftig dem Uploadfilter zum Opfer fallen, befürchten KritikerInnen. TAZ, 27. März 2019

Urheberrechtsreform: EU-Parlament winkt Upload-Filter und Leistungsschutzrecht durch. Mit knapper Mehrheit haben die Abgeordneten die neue Urheberrechtsrichtlinie beschlossen. Alle Warnungen vor Zensur im Netz haben sie in den Wind geschlagen. Heise-Online, 26. März 2019

Urheberrechtsreform – Pyrrhussieg heißt jetzt Voss-Sieg. Die Reform des Urheberrechts ist der Versuch, eine nostalgische Wunschrealität zu erzwingen. Befürworter wie CDU-Mann Axel Voss hoffen, dass alles irgendwie gut wird. Dafür spricht: nichts. Eine Kolumne von Sascha Lobo bei Spiegel-Online, 27. März 2019

Bildsprache

Die besten Bilder aus dem dpa-Bildfunk 2018

FAZ: Bilder des Jahres 2018

Aus dem Handelsblatt: Die Bildsprache in der Bebilderung von Artikeln strotzt zu oft noch immer von Stereotypen. Und doch gibt es hier (endlich) eine Entwicklung in die richtige Richtung. Getty Images geht den nächsten logischen Schritt und will Bilder mit so unrealistischen Rollenbildern nicht mehr verbreiten. „Wenn ich als Redakteurin „Businesswomen“, „Karrierefrau” oder „Chefin” in Bilddatenbanken eingebe, werden mir überwiegend klischeebehaftete Bilder angezeigt: rote Lackschuhe und kurze Röcke zwischen Männerbeinen im Zweireiher. Ist das markttauglicher als die Realität?“ (Rebecca Swift ). Das ist mittlerweile nicht mehr so ganz der Fall. Die Lücke zwischen visueller Kommunikation und Realität schließt sich in diesem Bereich sehr schnell. Weltweit steigt die Nachfrage nach authentischen Bildern ungemein. In den letzten fünf Jahren ist der Umsatz durch Bilder mit „authentischen Menschen“ weltweit um 300 Prozent und in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) um über 400 Prozent gewachsen. “ Hier geht´s zum Artikel „Wir wollen ein realistisches Menschenbild zeigen“, Interview mit Getty-Images-Managerin Rebecca Swift, Handelsblatt online, (Autorin: Carina Kontio)

Aus der TAZ: „Überschrift, Foto und Texte erwecken im Gesamtklang den Eindruck, die … Rettung von Menschenleben sei verhandelbar“ (Caterina Lobenstein, Journalistin). „Umstrittenes Pro und Contra in „Die Zeit“. Als „Die Zeit“ über private Seenotrettung debattierte, war der Zoff riesig. Jetzt war das Stück für einen Preis nominiert – allerdings nur kurz.“

„Nichts ist so oll wie die Zeitung von gestern, sagt man. Manche Texte haben hingegen eine erstaunliche Langlebigkeit. „Oder soll man es lassen?“ ist so einer. Gedruckt hat ihn die Wochenzeitung Die Zeit im Juli 2018 als Pro und Contra zur privaten Seenotrettung im Mittelmeer. Als letzte Woche die Jury des Theodor-Wolff-Preises für Journalismus bekannt gab, dass der Beitrag in der Kategorie „Meinung überregional“ nominiert ist, fügte sich der Karriere des Beitrags eine neue Episode hinzu. Und gleich noch eine, als die Co-Verfasserin Caterina Lobenstein jetzt erwirkte, dass die Nominierung wieder zurückgezogen wird.“ Aus einem Artikel in der TAZ vom 10. April 2019

Ich habe für den TAZ-Artikel nach der Lektüre per Paypal 5,00 Euro bezahlt. Das könnten Sie auch, wenn Sie wollen. „Für etwas zahlen, das es auch kostenlos gibt? Für manche schwer vorstellbar, dass man mit der Idee der freiwilligen Bezahlung der Herausforderung gewappnet sein würde, Journalismus in digitalen Krisenzeiten zu finanzieren.“ Klicken Sie hier für Infos zur „Paywahl“ der TAZ.

Gesetze: Recht am eigenen Bild

„Der illegale Film“ über das Recht am Bild. „Der illegale Film“ stellt die Frage, wem die vielen Bilder auf der Welt eigentlich gehören. Seine undogmatische Erzählform ist seine Stärke. Link zum Trailer bei YouTube. Die TAZ schreibt weiter: “ Wem die Bilder gehören – das ist das Leitmotiv des überraschend spielerischen und philosophischen Dokumentarfilms, den Baer gemeinsam mit Claus Wischmann erarbeitet hat. Die Filmemacher zitieren Medienphilosophen wie Vilém Flusser und Autorinnen wie Susan Sontag, lassen Rechtsanwält*innen und Medienexperten zu Wort kommen und collagieren aus neu gedrehtem und vielem zusammengeschnittenen (illegalen?) Archiv- und YouTube-Material ein sprühendes Essay, dessen Form den Inhalt widerspiegelt. “ Link zum Artikel in der TAZ

Am Dienstag, 18. Juni 2019, lief der „Der illegale Film“ um 20.00 Uhr beim Rex-Filmgespräch in Darmstadt (Rex-Kino, Wilhelminenstraße 9, 64283 Darmstadt, Telefon: 06151 29789). Ich sprach mit Andreas Heidenreich über den Film und das Recht am eigenen Bild und den Film. Vielen Dank an Marcel Kurth von Kinopolis für seine Offenheit für gute Filmanregungen.
Website zum Film mit vielen Infos
Und hier der Link zum Ted-Talk von Fei Fei Li „How we teach computers to understand pictures“, der im Film nicht gezeigt werden durfte.

„Recht am eigenen Bild“
Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie, § 22 KunstUrhG
Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, daß er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt. Nach dem Tode des Abgebildeten bedarf es bis zum Ablaufe von 10 Jahren der Einwilligung der Angehörigen des Abgebildeten. Angehörige im Sinne dieses Gesetzes sind der überlebende Ehegatte oder Lebenspartner und die Kinder des Abgebildeten und, wenn weder ein Ehegatte oder Lebenspartner noch Kinder vorhanden sind, die Eltern des Abgebildeten.

Historie: Das KunstUrhG wurde als Strafgesetz geschaffen, nachdem zwei Fotografen versucht hatten, Bilder des toten Reichskanzlers Otto von Bismarck zu veröffentlichen. Die beiden hatten sich vorher widerrechtlich Zutritt zu dessen Sterbezimmer verschafft.  Quelle: Wikipedia

Siehe auch hier (auf dieser Website): Weitere Gesetzestexte

Foto-Ikonen

Schön, wenn eine Zeitung (die TAZ) ein Bild so beschreibt, daß man es nicht sehen muss, um zu wissen, daß man es kennt: „…das Foto des Jogginghosen-Nazis aus Rostock-Lichtenhagen von 1992. Sie wissen schon, der Typ, der sich eingepisst hat und den Hitlergruß zeigt. Fotograf Martin Langer …“ Hier der Link zum TAZ-Kommentar: „Urheberrecht – Böhmermann, der Shitstorm-Führer. Moderator Jan Böhmermann wird von einem Fotografen abgemahnt, weil er dessen Foto twittert. Statt sich zu entschuldigen, hetzt er gegen ihn. “ Ein Bericht des Fotografen zu der Angelegenheit: „Der Fotograf Martin Langer schreibt über Fotoklau im Netz“ Quelle: kwerfeldein – Magazin für Fotografie. Und ein weiterer Beitrag zu diesem Foto: Harald Ewert – Der hässliche Deutsche, Quelle: Deutschlandfunk Nova – Die Macht der Bilder

Und hier noch ein Bericht auf der Website Meedia: „Fotograf des Hitlergruß-Bildes: “Das Verhalten von Jan Böhmermann ist rufschädigend”“ „… Der Fotograf ist nicht einverstanden damit, wenn sein Bild ungefragt irgendwo auftaucht und verbreitet wird.“

„… Foto eines toten dreijährigen Jungen am Strand. Die Süddeutsche Zeitung hat das Foto des toten dreijährigen Alan Kurdi ( Fotografin: Nilüfer Demir) am Strand nicht veröffentlicht. Die Bild-Zeitung dagegen schon. Und obwohl sich einige Medien dafür entschieden haben, das Bild nicht zu zeigen: Es ist um die ganze Welt gegangen. Sven Gösmann, Chefredakteur dpa: „Es ist so, dass das Bild die ganze Geschichte des Flüchtlingselends erzählt. Es ist kein Badeunfall, sondern die Folge von Flucht, Vertreibung und Krieg.““
Link zum Beitrag bei Deutschland Nova – Die Macht der Bilder

Der „küssende Seemann“ vom Times Square ist tot

Interessanter Vergleich von Fotos verschiedener Fotografen, die alle das gleiche Ereignis beim G7-Gipfel 2018 in Kanada fotografiert haben:
Defying a Bully or Exchanging Views? G-7 Photos Tell Different Stories

Bildbearbeitung + Dateiformate

Wichtige Bildbearbeitungsprogramme und Wichtige Dateiformate (weiter unten)

Photoshop ist eines der funktionsreichsten Bildbearbeitungsprogramme. In der bildbearbeitenden Branche (Fotografen, Webdesigner, Werbeagenturen) hat es sich als Industriestandard durchgesetzt. Photoshop ist Teil der Adobe Creative Cloud, einer Sammlung von Grafik- und Designprogrammen und für die Betriebssysteme Mac OS und Windows verfügbar.  Photoshop bei Adobe.

Werkzeugbedienfeld von Photoshop:

Werkzeugbedienfeld für Photoshop

Quelle: Adobe Werkzeuggalerien

Photoshop Arbeitsbereich – Grundlagen

Schüler und Lehrer sparen 65 % für die Creative Cloud und zahlen nur 19,34 €/ Monat (inkl. MwSt.) Quelle

Adobe Camera Raw (ACR) ist ein Plug-In für Photoshop zur Bearbeitung von Digitalfotos. Das Programm stellt eine digitale Dunkelkammer dar und dient primär der Entwicklung von Rohdaten, wie sie von digitalen Kameras und manchen Kompaktkameras erzeugt werden. Klicken Sie hier für Adobes Tutorials zu Camera Raw.
Hier finden Sie die unterstützten Kameramodelle.

Adobe Bridge dient als zentrales Programm für sämtliche Projektdateien und Dateiformate, die von den Programmen der Creative Suite unterstützt werden. Dabei werden ein automatischer „Foto-Downloader„, zoom- und blätterbare Dateivorschau, sowie umfangreiche Verwaltungsfunktionen für Metaangaben zur Verfügung gestellt. Videotutorial Adobe Bridge CC Grundkurs von Martin Dörsch (video2brain). Hier können Sie Adobe Bridge zum testen kostenlos herunterladen.

Anmerkung von Christoph Rau: Der Foto-Downloader von Adobe Bridge öffnet sich bei mir automatisch, wenn ich eine Speicherkarte einschiebe.  Im Menüfenster wird in einem festgelegten Monatsordner automatisch ein Tagesordner (Aufnahmedatum (JJJJMMTT) angelegt, Dateien könnten dabei auch umbenannt werden (das mach ich erst später, nach der ersten Durchsicht). Den aktuellen Dateinamen (also den, den die Kamera der Datei gegeben hat) lasse ich in XMP beibehalten (kann wichtig sein, wenn ein Kunde nachträglich ein Bild nachfragt, meinen Dateinamen aber geändert hat). Die Dateien werden in DNG konvertiert und wenn alles auf dem Rechner ist, werden die Originaldateien von der Karte (auf Nachfrage) gelöscht.

Kostenlose Bildbearbeitungsprogramme

Tipps + hilfreiche Software

25 Tastaturkürzel für Photoshop (Website „fotoworkshop-stuttgart.de“

Wichtige Bild-Dateiformate

RAW (Rohdatenformat, raw = engl .roh): Der Oberbegriff für kameraspezifische Dateiformate (z.B. mit Dateiendung .nef bei Nikon-Kameras, .cr2 bei Canon-Kameras oder .orf bei Olympus-Kameras), die die Rohwerte und Daten zum Weißabgleich in hoher Farbtiefe (je nach Hersteller 10/12/14 Bit, was 1.024 bis 16.384 Helligkeitsabstufungen pro Farbkanal ermöglicht) speichert. Beste Qualität bei mittlerer Dateigröße. Der Umgang mit RAW-Daten ist etwas aufwändiger, sie müssen konvertiert werden in das gewünschte Endformat (jpg, tif, usw.). aber Sie erlauben die volle Kontrolle und optimale Qualität bei der Verarbeitung. Durch Stapelverarbeitung ist schnelle Serienbearbeitung möglich.
Wikipedia-Eintrag zum Rohdatenformat (mit vielen weiteren Dateiendungen für Raw-Daten)

PSD (Photoshop Document), wird bei der Bildbearbeitung von Adobe Photoshop generiert, enthält alle Ebenen, Masken, Pfade etc. Pixelbasierte Speicherung – verlustfrei, aber große Datei zzgl. gleiche Datenmenge für jede Ebene

TIFF (Tagged Image File Format): Verlustfreie Speicherung, dafür relativ großes Dateiformat. Speichert auch Alpha-Kanäle und Transparenzen. Plattformübergreifend lesbar, daher gut für Datenaustausch mit anderen Programmen bzw. mit der Druckerei geeignet.

JPG oder JPEG (Joint Photographics Expert Group), höchstmöglicher Qualität bei gleichzeitig niedrigster Dateigröße. Speichervorgang komprimiert das Foto, so daß bei jedem Speichervorgang – selbst in bester Qualität – Verluste eintreten. Farbtiefe lediglich 8 Bit, dies erlaubt z. B. pro Farbkanal nur 256 Helligkeitsabstufungen. Das am meisten verwendete Dateiformat. Kleinere Kameras liefern lediglich eine jpg-Datei, Profi-Kameras können auch die RAW-Dateien speichern.

GIF (Graphics Interchange Format) : Die Farbinformationen sind in einer Farbpalette abgelegt, max 256 Farben, nur für Grafiken geeignet. Es erlaubt eine verlustfreie Kompression der Bilder. Darüber hinaus können mehrere (übereinanderliegende) Einzelbilder in einer Datei abgespeichert werden, die von geeigneten Betrachtungsprogrammen wie Webbrowsern als Animationen interpretiert werden.
Quelle: Wikipedia

Animiertes GIF aus der Fernsehsendung „Die kleinen Strolche“

PNG (Portable Network Graphics): PNG ist das meistverwendete verlustfreie Grafikformat im Internet. Es ist ein universelles Grafikformat für Rastergrafiken mit verlustfreier Datenkompression. Da PNG-Fotos in der Regel wesentlich größer sind als JPG und PNG lange Zeit nicht ohne Weiteres in Browsern dargestellt wurden, konnte sich PNG nicht gegen GIF und JPG durchsetzen. PNG ist weniger komplex als das Tagged Image File Format (TIFF). PNG unterstützt neben unterschiedlichen Farbtiefen auch Transparenz per Alphakanal.
Quelle: Wikipedia

DNG (Digital-Negative-Format): Eine von Adobe entwickeltes Dateiformat (DNG) mit dem Ziel, die verschiedenen proprietären Formate der Digitalkamera-Hersteller zu ersetzen und sich als Standard zu etablieren. Mit dem von Adobe kostenlos erhältlichen DNG-Converter können Rohdaten aller Hersteller und Kameramodelle in das DNG-Format umgewandelt werden. Dieses kann dann mit Adobe Bridge „entwickelt“ werden (hier hat sich der alte Begriff aus der analogen „Dunkelkammer“ gehalten).

Anmerkung von Christoph Rau: Ich lasse meine RAW-Dateien direkt beim Import mit Adobe Bridge (siehe oben) in DNG-Dateien konvertieren. Alte RAW-Dateien aus anderen Kameras habe ich mittlerweile komplett mit dem kostenlosen Adobe Digital Negative Converter in DNG-Dateien umgewandelt, so daß ich nur noch mit DNG-Dateien als Ausgangsmaterial arbeite.

Verlustfreie Kompressionsverfahren: LZW (beim Speichern eines Tiff) und ZIP (zum komprimieren und Zusammenfassen von Ordnern zu einer Datei, die gut per ftp übertragen werden kann).

Glossar Dateiendungen

EU-DSGVO

Ist jetzt nicht fotografisch relevant, aber trotzdem: DSGVO: Datenschützer prüfen die Auskunftspraxis der Schufa, Quelle: Heise-Onine

8..6.2018: Es gibt eine „kleine Anfrage“ der FDP vom 23.5.2018 im Deutschen Bundestag zur „Anwendbarkeit der Datenschutz-Grundverordnung“ (Drucksache 19/2278). Dort unter VIII. auch Fragen zur „Veröffentlichung von Fotografien und Presse“. Download im DIP (Informationssystem von Bundestag und Bundesrat) unter „Medien, Kommunikation und Informationstechnik. Eine Beantwortung der Anfrage steht noch aus. Danke an Herrn H. für den Hinweis.

Facebook-Gruppe „DSGVO für Blogger & Online-Unternehmer“

Text der EU-DSGVO im Amtsblatt der Europäischen Union (mit allen Übersetzungen): VERORDNUNG (EU) 2016/679 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung)

Text der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSVGO) auf Deutsch und auf Englisch (mit den passenden Erwägungsgründen und dem BDSG (neu) 2018 verknüpft)

„Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist ein EU-Gesetz. In 99 Artikeln regelt der Staatenbund damit die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Netz. Dazu gehören unter anderem sensible Informationen wie Namen oder biometrische Daten, aber auch solche zur politischen Meinung oder zur ethnischen Herkunft. Die Verarbeitung umfasst alles von der Erhebung, Speicherung, Veränderung bis hin zur Auswertung von Daten. Betroffen von der Verordnung sind alle, die sich im Internet bewegen und in irgendeiner Weise Daten verarbeiten: Privatpersonen, Websitebetreiber, soziale Netzwerke, App-Anbieter, kleine Handwerksbetriebe und Dax-Konzerne. Die DSGVO ersetzt das alte Datenschutzgesetz aus dem Jahr 1995 und gilt unmittelbar für alle EU-Staaten. Es vereinheitlicht also den Datenschutz in Europa. Seit 2016 gibt es eine Umsetzungsfrist, die am 25. Mai 2018 abläuft. …“
Quelle: ZEIT Online

Fotografieren in Zeiten der DSGVO – Große Panikmache unangebracht
auf der sehr informativen Website Recht am Bild

Datenschutz in der EU – Die Panik, die wir riefen. Blogger und Kleinunternehmer stöhnen über die neuen Datenschutzregeln der Europäischen Union. Dabei dürften es Abmahnanwälte schwer haben. „Es herrscht viel Panik“, sagt Blogger Finn Hillebrandt. Bei Face­book betreibt er die Gruppe DSGVO für Blogger und Online-Unternehmer.
Quelle: TAZ

DSGVO für Fotografen – Was ist zu tun? von Robert Kneschke, Autor des Blogs „Alltag eines Fotoproduzenten“

EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)- Aus Fotos werden Daten von  Dirk Feldmann (Justiziar bei FREELENS) & Lutz Fischmann (Geschäftsführer FREELENS)
Quelle: FREELENS – BERUFSVERBAND DER FOTOJOURNALISTEN UND FOTOGRAFEN

DSGVO: Ende der Fotografie oder halb so schlimm? von Renate Grimming, dpa
Quelle: Heise Online

l+f: Das DSGVO-Absurditätenkabinett
Quelle: Heise Online

Gerüst in der Darmstädter Innenstadt (Foto: Christoph Rau)