Links + Sonstiges

Interessantes, das nicht immer direkt zur Fotografie gehört, aber die Themen hier auf diesem Blog oder in Ihrem Studium tangiert oder tangieren könnte, poste ich hier.

7. Juli 2022, 27. Kalenderwoche:

Technischer Fehler bei selbstfahrenden Autos – Robotaxis blockieren Straße in San Francisco. Eine rätselhafte Zusammenkunft: In San Francisco haben sich selbstfahrende Taxis der Firma Cruise auf einer Straße »versammelt«. Personal des Betreibers musste die Autos wegfahren oder per Funk weglotsen. Spiegel-Online 1. Juli 2022
Und weitere Bilder dazu auf Reddit: Bunch of Cruise cars stuck on Gough by Robin.

Legendäre Frauen in der Fotografie, Artikel aus The Independent Photographer“ von Isabel O’Toole, 26. März 2021

Patti Smith, Konzert in der Stadthalle Offenbach, 20. März 1978, Foto: Christoph Rau

Foto am 20. März 1987 aufgenommen mit einer Hasselbad 500 EL, Objektiv: Sonnar f 5,6 / 250 mm auf analogem Rollfilm. Heute würde ich mit einer solchen Kamera auf kein Konzert kommen. C.R.

Patti Smith (geb. 1946) ist eine preisgekrönte amerikanische Punkrock-Musikerin, Poetin und bildende Künstlerin, die mit ihrem Debütalbum „Horses“ 1975 eine einflussreiche Figur in der New Yorker Punkrock-Szene wurde. Patti Smith wurde von Christian Lund beim Louisiana Literature Festival im Louisiana Museum für Moderne Kunst in Dänemark im August 2012 interviewt.

Patti Smith’s crucial advice to young artists, Far Out Magazine, Joe Taysom, 6. Januar 2021

Kriegsfotografinnen in der Ukraine. Mit der Kamera an die Front. Es sind beeindruckende Momentaufnahmen. Die Fotografinnen Johanna Maria Fritz und Mila Teshaieva halten die Schrecken des Krieges und die Schicksale der Opfer in Bildern fest. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV., 3. Juli 2022

23. Juni 2022, 25. Kalenderwoche:

Der Blog vom Grimme Online Award: https://blog.grimme-online-award.de/

Netzkolumne der Süddeutschen Zeitung vom 27. Juni 2022 von Michael Moorstedt: „Googles liebstes Suchergebnis: Google. „Die Suchmaschine wird laut Kritikern immer schlechter. Sind wir nur zu verwöhnt, wie der Konzern behauptet? … Die Ergebnisse sind überladen, voll von Werbung und Produktanzeigen. Man muss schon eine Weile, nun ja, suchen, um gute Suchergebnisse zu finden. … Neben der Flut von Werbung wird etwa kritisiert, dass Google immer öfter auf seine eigenen Seiten verweist anstatt auf Ressourcen im Web. Wie das Datenjournalismus-Portal The Markup bei einer Untersuchung von 15 000 Suchanfragen herausfand, verweisen zwischen 40 Prozent und zwei Drittel aller Links auf der ersten Ergebnisseite inzwischen auf Google-Seiten. …“

Die taz am 17. Mai 2019 über The Markup: „Investigatives Startup ist gescheitert: Das bittere Ende. Das digitale Investigativ-Portal „The Markup“ sollte den Journalismus der Zukunft machen. Jetzt haben sich die Gründer*innen zerstritten.“

9. Juni 2022, 23. Kalenderwoche:

Nachhaltige Websites – Sustainable Design. Wer sich für Webgestaltung interessiert, dem empfehle ich den kostenlosen und immer sehr interessanten Newsletter von Jens Jacobsen. Er ist Autor des Buches Website-Konzeption. Erfolgreiche und nutzerfreundliche Websites planen, umsetzen und betreiben. Aus dem aktuellen Newsletter: „Websites verursachen CO2. Und zwar viel. … Bei Konzeption, Gestaltung und Entwicklung/Programmierung haben wir als Webschaffende den größten Hebel. … Wir sollten größer denken. Fangen wir mal ganz vorne an: Braucht es den Beitrag überhaupt, den wir gerade planen? Bringt er die Menschen weiter? Will ihn jemand lesen? Das ist eine wichtige konzeptionelle Frage – und muss ich sie so beantworten, dass der Beitrag nicht notwendig ist, sollte ich ihn nicht erstellen. … Dies verbessert die Usability der Site, es verbessert meine Position bei den Suchmaschinen – und es schont unsere Ressourcen. Das Gleiche gilt für Grafiken und noch mehr für Audio und insbesondere für Video. Denn diese brauchen deutlich mehr Speicherplatz und verursachen somit einen deutlich höheren CO₂-Ausstoß als Texte.
Zur Einordnung:
Aktivität     Größe der übertragenen Datei         verursachter CO2-Ausstoß
Google-Suche       1 MB   0,2 g
E-Mail ohne Anhang        0,05 MB         0,3 g
Hoch aufgelöstes Foto     2 MB   30 g
10 km PKW-Fahrt            –          1.500 g
1 h Video streamen (hohe Qualität)        1 GB   40 – 3.200 g“

„In Deutschland leben vier anerkannte nationale Minderheiten: Die dänische Minderheit, die friesische Volksgruppe, das sorbische Volk und die Minderheit der deutschen Sinti und Roma. Zur sozialen und politischen Lage der anerkannten nationalen Minderheiten in Deutschland.“ Quelle: APuZ – Aus Politik und Zeitgeschichte, Sonja Wolf, 10. März 2017

Die 16. „re:publica – Festival für die digitale Gesellschaft“ findet vom 8. bis 10. Juni 2022 unter dem Motto “Any Way the Wind Blows” in Berlin statt.

Video zu Karlheinz Stockhausens „Helicopter String Quartet“

2. Juni 2022, 22. Kalenderwoche:

Hinweis auf eine interessante Fotoausstellung bei Arte: „Vier Jahre lang hat der französische Fotograf Patrick Wack das Leben der Uiguren in der westchinesischen Provinz Xinjiang dokumentiert. Ein wertvoller Einblick in den Alltag dieser Minderheit auf dem Höhepunkt der Unterdrückung durch Peking. Aktuell sind die Fotografien in der Ausstellung „Dust“ auf dem Festival „Images Singulières“ im französischen Sète zu sehen.

Noch ein Link mit Fotos dazu: Patrick Wack’s photos of Xinjiang show beauty and despair on China’s new frontier

#Xinjiang­Police­Files: Die Spur zu den Lagern, Quelle: BR Mediathek

The Other Hundred „is a worldwide initiative to provide a better understanding of the people who make up our world and the lives they lead. Through an annual series of 100 photo-stories, The Other Hundred moves beyond stereotypes to challenge conventional wisdom and introduce readers to the vast majority of people, ideas, places and cultures overlooked by the mainstream media. Each edition of The Other Hundred starts with a global photographic competition around a specific theme. 100 stories and images are selected from thousands of submissions and published in a striking high-quality photo book. The Other Hundred is a not-for-profit initiative of the Global Institute For Tomorrow.“

„Wichtigste deutsche TV-Ehrung Kurt Krömer bekommt Grimme-Preis für Coming-out zur Depression. Vom »Polizeiruf« über den Rachefeldzug einer alleinerziehenden Mutter bis zum Depressionstalk bei »Chez Krömer«: Beim Grimme-Preis 2022 dominieren die harten politischen und sozialen Themen.“ Spiegel-Online, 31. Mai 2022

19. Mai 2022, 20. Kalenderwoche:

„Viermal jährlich erscheint die deutsche Lettre International mit der Wucht einer alten Idee: aktuell aufzuklären über die Realität hinter der Verlautbarung, über die Dunkelzonen unserer Informationen mit einer Fülle an Details, die die groben Fassaden des üblichen Nachrichtengeschäfts korrigieren. Alle Bereiche des kulturellen Geschehens, der Politik und der Wirtschaft werden von ungewohnten Positionen aus beleuchtet und reflektiert. Bernd Leukert sprach mit dem Gründer, Geschäftsführer und Chefredakteur Frank Berberich. „Medien sind nicht neutral. Kulturpolitische Intentionen, aber auch politische spielen eine Rolle. Und so entstehen Lücken.“

Die re:publica Berlin ist zurück! „Das Festival für die digitale Gesellschaft findet vom 8. – 10. Juni 2022 in der Arena Berlin und dem Festsaal Kreuzberg statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto “Any Way the Wind Blows”. Mit Programm-Special “Medien”: Neue Trends in Medien und Journalismus, innovative Medientechnologien & Entwicklungen und vieles mehr diskutieren wir im Programm-Special “Medien” auf der #rp22.“

Deniz Yücel und der PEN: Buhrufe für den Präsidenten. Deniz Yücel tritt als Präsident des PEN zurück. Bei der Mitgliederversammlung zeigte sich, wie tief die Autorenvereinigung gespalten ist. Dirk Knipphals, tageszeitung, 13. Mai 2022

»Heute feiere ich mit euch allen einen großen Sieg« Bewegender Auftritt einer College-Absolventin – die nicht sprechen kann. Elizabeth Bonkers kann seit dem Kleinkindalter nicht mehr sprechen. Trotzdem verschaffte sich die US-Amerikanerin zum Abschluss ihrer Collegezeit vor ihren Kommilitonen Gehör – und erntete dafür viel Applaus. … »Ich persönlich habe mein ganzes Leben lang damit gekämpft, nicht gehört oder akzeptiert zu werden«, sagt Bonker und verweist auf erhebliche Widerstände. So habe der Schulleiter an ihrer Highschool gesagt: »Die Zurückgebliebene kann nicht Abschiedsrednerin werden.«“ Spiegel Online, 13. Mai 2022

Dazu eine Nachrichtenbeitrag: Rollins Valedictorian Elizabeth Bonker ABC World News Interview with David Muir

Blick in einen Bunker unter der HDA am Campus Dieburg, 30. April 2019 (Foto: Chistoph Rau)

Wiederbelebung alter Luftschutzbunker: Decke übern Kopf. Die deutschen Weltkriegsbunker wurden vor 15 Jahren aufgegeben. Angesichts des Ukrainekrieges könnte das wieder rückgängig gemacht werden. Gernot Knödler, tageszeitung, 14. Mai 2022

Die Bibliothek von Alexandra: Ist diese Frau eine Heldin der Wissenschaft – oder eine Kriminelle? „Rund um die Welt haben die Gegner von Alexandra Elbakyan, milliardenschwere Verlage, ihr die Gerichte und auch noch das FBI auf den Hals gehetzt. Sie nennen sie eine Diebin. Doch für Elbakyan sind die wahren Diebe ihre Gegner, denn sie haben den Menschen den freien Zugang zur Wissenschaft geraubt. – »Ich habe in meinem ganzen Leben keine Auszeichnung und keinen Preis bekommen«, sagt Elbakyan. »Ich hätte gerne mal einen Preis. Der Nobelpreis wäre nicht schlecht.«“ Hannes Grassegger für das Süddeutsche Zeitung Magazin, 11. März 2022

12. Mai 2022, 19. Kalenderwoche:

Hommingberger Gepardenforelle ist ein Suchbegriff, mit welchem die Computerzeitschrift c’t im April 2005 einen Suchmaschinenoptimierungs-Wettbewerb ausrief. Quelle: Wikipedia

Ein spektakuläres Manifest für die Fotografie: Generaldirektor Felix Krämer über den Erwerb der Fotosammlung Kicken für den Kunstpalast Düsseldorf, seine Liebe zur Fotografie und über Fotokunstdebatten. Ein Interview von Hartmut Bühler: „… angewandte Fotografie, künstlerische oder Kunstfotografie? FK: Das trenne ich nicht. Das machen Sie bei einem Gemälde ja auch nicht. Das Entscheidende ist das Bild. Wenn es mich fesselt, wenn das Bild mir etwas von der Welt erzählt, wenn es etwas mit mir macht, mich verändert, dann ist da etwas, womit ich mich beschäftige. Dann ist es egal, ob das ein Foto, eine Radierung, eine Skulptur oder ein Druck ist. Wichtig ist die Hingabe und die Liebe zum Objekt. … Apropos künstlerische Fotografie: das ist wie eine Krücke, wir sprechen ja auch nicht von künstlerischer Malerei. … Mir geht es nicht primär darum, ist es Kunst oder keine Kunst. Sondern vielmehr darum, ob es ein gutes Bild oder ein weniger gutes ist. Mit journalistischer Fotografie komme ich besser klar. Journalistische Fotografie dient einem konkreten Zweck, der sich mit der Aufnahme verbindet.“

Biometrie und Datenschutz. Clearview schränkt Verkauf seiner Gesichtserkennung ein. Eine Klage von Bürgerrechtlern gegen Clearview AI hat Folgen: Das umstrittene Start-up darf den Zugang zu seiner riesigen, ohne Einverständnis angelegten Datenbank nicht mehr an andere US-Firmen verkaufen. Spiegel-Online, 10. Mai 2022

Michael Danner beschäftigt sich seit Jahren mit Flucht und Migration, jetzt fotografiert er die Folgen des Angriffs auf die Ukraine. Ein Gespräch über Bilder im Krieg und unterschiedliche Darstellungen von Geflüchteten. Monopol-Magazin, Saskia Trebing, 13. April 2022

Tagebuch aus Kiew. Yevgenia Belorusets ist eine ukrainische Fotografin, Künstlerin und Autorin. Sie schreibt für den SPIEGEL aus ihrer Heimatstadt Kiew.

Tag der Offenen Gesellschaft am 18. Juni 2022: „Am dritten Samstag im Juni laden wir wieder alle ein, Tische und Stühle raus zu stellen und sich für ein starkes Miteinander zu engagieren. Unter dem Motto Platz machen! diskutieren wir über Willkommenskultur und Barrierefreiheit, über faire Chancen für alle und gerechte Mitsprache. Wir machen Platz für neue Ideen, neue Menschen und eine erneuerte, bessere Gesellschaft.“ Ein Projekt der Initiative Offene Gesellschaft.

YouTube-Kanal des Chaos Computer Club

Mein Tipp: Abonnieren Sie für die Dauer dieses Semesters den kostenlosen und sehr interessanten Newsletter von Sham Jaff: „What happens last week. „Join over 10,000 readers and receive a weekly news summary delivered to your inbox for free. Every Monday, finally news in words you actually use, for people who would like to read the
New York Times but don’t“.
Wenn Sie ihn alle abonnieren für die Dauer des Sommersemesters, zahle ich am Ende 10 Euro an Sham Jaff.

5. Mai 2022, 18. Kalenderwoche:

Günter Wallraff über Julian Assange: „Ein Tod auf Raten“. Günter Wallraff sieht starke Parallelen zwischen dem Wikileaks-Journalisten Julian Assange und dem russischen Dissidenten Alexei Nawalny. Michael Sontheimer, taz, 2. Mai 2022

Internationaler Tag der Pressefreiheit am 3. Mai 2022. Mit dem Internationalen Tag der Pressefreiheit (englisch World Press Freedom Day) wird seit 1994 jährlich am 3. Mai auf Verletzungen der Pressefreiheit sowie auf die grundlegende Bedeutung freier Berichterstattung für die Existenz von Demokratien aufmerksam gemacht. Quelle: Wikipedia

Rangliste der Pressefreiheit bei Reporter ohne Grenzen

Rangliste der Pressefreiheit bei Wikipedia

Grimme Online Award 2022, Die Nominierten. „Der Grimme Online Award ist eine nicht dotierte Auszeichnung für publizistische Qualität im Internet, die seit 2001 vom Grimme-Institut […] vergeben wird.“ Quelle: Wikipedia

Auslandsjournalismus in der Krise: Warum die Welt immer mehr verblasst. Der Ukraine-Krieg hat uns überrascht, auch weil Medien zu wenig aus Osteuropa berichtet haben. Weltreporter Marc Engelhardt plädiert für eine bessere Auslandsberichterstattung. Christina Schott, Riffreporter, 21. März 2022

28. April 2022, 17. Kalenderwoche:

Stephen Wilhite ist gestorben. Er war Miterfinder des Grafik-Formats GIF und damit einer der Pioniere des bunten Internets und Webs. Jens Stark (dpa), com-magazin, 28. März 2022

Der Sony World Photography Award gilt als größter Wettbewerb der Fotografie. Den Hauptpreis gewann in diesem Jahr der Australier Adam Ferguson: Er ließ Geflüchtete sich selbst fotografieren. Spiegel Online, 12. April 2022

21. April 2022, 16. Kalenderwoche:

Ted Talk von Amanda Palmer: The Art of asking – Die Kunst des Bittens

dpa-Bilder des Jahres – Wettbewerb für dpa-Fotografinnen und -Fotografen. Fotografen von Nachrichtenagenturen fangen jeden Tag eine enorme Bandbreite an Emotionen und starken Momenten mit ihren Bildern ein. Besonders eindrucksvoll zeigen das die „dpa-Bilder des Jahres“ der Deutschen Presse-Agentur. Ausgezeichnet werden die besten Bilder mit ersten bis dritten Preisen in den Kategorien News, Sports, Arts & Entertainment, Features und Story, seit 2020 auch in der Kategorie Symbolbild. Teilnehmen können alle Fotografinnen und Fotografen, die regelmäßig für dpa arbeiten.

1. Juli 2021, 26. Kalenderwoche:

Datenschutz: Ein Ire verklagt die Schaltstellen der Werbeindustrie. Das Landgericht Hamburg muss sich mit einem Fall beschäftigen, der das Geschäftsmodell der Online-Werbeindustrie bedroht: Der Bürgerrechtsaktivist Johnny Ryan will ihr personalisierte Werbung verbieten lassen.“ Torsten Kleinz, 17. Juni 2021 bei Spiegel-Online

„Bundesdatenschutzbeauftragter: Bundesregierung soll ihre Facebook-Seiten schließen.
Der datenschutzkonforme Betrieb einer Facebook-Fanpage sei nicht möglich – also haben Bundesbehörden dort nichts verloren, sagt der Bundesbeauftragte für Datenschutz. Er droht mit Zwangsmaßnahmen.“ Spiegel-Online, 28. Juni 2021

Fotografie betrachten ist wie Spazierengehen“. Niemand kennt den historischen Bestand der Fotografien am Städel so gut wie Kristina Lemke – wie sie die Sammlung weiterentwickelt und warum dabei immer auch die Rückseite einen Blick wert ist.“ Susanne Hafner, 20. November 2020, Blog Städelmuseum Frankfurt

Mein Foto-Flipbook „An Insight from Outside“ über die Hochschule Darmstadt können Sie hier online anschauen. Und hier finden Sie die Bildergalerie mit weiteren Fotos zu diesem Projekt.

10. Juni 2021, 23. Kalenderwoche:

Digitalisierung: Der soziale Schaden durch digitale Isolation | Markus Lanz vom 02. Juni 2021: „“Ich glaube, dass Einsamkeit eben nicht nur etwas mit einer Abwesenheit sozialer Verbindungen zu tun hat, sondern mit der Qualität sozialer Verbindungen. Und in dem Moment genau, indem ich Intimität, Fürsorge, Verbindlichkeit vermisse, indem ich 1.000 Follower habe, aber vielleicht keinen einzigen Freund, macht das was mit mir.“ Dies meint die CDU-Politikerin Diana Kinnert, die sich sehr stark mit den Themen Einsamkeit, Isolation und Perspektivlosigkeit beschäftigt hat. Für sie sei die Einsamkeit nicht nur ein Zustand, in dem man sich für eine gewisse Zeit befindet, sondern mehr ein Vorreiter für spätere, tiefe Krankheiten wie Depressionen.“

The True Size of … „It is hard to represent our spherical world on flat piece of paper. Cartographers use something called a „projection“ to morph the globe into 2D map. The most popular of these is the Mercator projection. Every map projection introduces distortion, and each has its own set of problems. One of the most common criticisms of the Mercator map is that it exaggerates the size of countries nearer the poles (US, Russia, Europe), while downplaying the size of those near the equator (the African Continent). On the Mercator projection Greenland appears to be roughly the same size as Africa. In reality, Greenland is 0.8 million sq. miles and Africa is 11.6 million sq. miles, nearly 14 and a half times larger.“

This app was created by James Talmage and Damon Maneice. It was inspired by an episode of The West Wing and an infographic by Kai Krause entitled „The True Size of Africa„. We hope teachers will use it to show their students just how big the world actually is.

Warscapes is an independent online magazine that provides a lens into current conflicts across the world.

„Der Bundestag hat am Donnerstag, 20. Mai 2021, den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes … angenommen.“ Quelle: Bundestag
„Neue Regeln fürs „Hochladen“ von nutzergenerierten Inhalten. Das Urheberrecht wird umfassend reformiert. Mit der nun teilweise in Kraft getretenen Reform des Urheberrechts werden zwei europäische Richtlinien umgesetzt. Eine Reform wurde notwendig, weil sich Medientechnologien rasant weiterentwickelt haben – mit Auswirkungen auf urheberrechtlich geschützte Werke. Nachfolgend finden Sie Fragen und Antworten zu den wichtigen Regelungen der Reform.“ Quelle: Bundestag
Gesetzestext: Gesetz zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes

6. Mai 2021, 18. Kalenderwoche:

Mary Ellen Mark war die amerikanische Fotografin, die die Dreharbeiten zu „Apocalypse Now“ von Francis Ford Coppola dokumentiert hat: „“Er sagte kurz nach ihrem Tode im Mai 2015: „Eine meiner Freuden während der Arbeit an Apocalypse Now war es, Mary Ellen Mark zu beobachten, wie sie in Armeekleidung durch den Matsch stapfte und Fotos schoss. Diese tiefschwarze Haar, diese wundervollen Augen (die sie meist hinter der Kamera versteckte), dieses Lächeln – ja, ihre Bilder waren immer ungewöhnlich und wunderschön. Genau wie sie.““ Quelle: www.arthaus.de

Smartphone-Fotografie: Philippe Séclier fotografiert Arbeiten des japanischen Architekten Tadao Ando mit dem Handy. Kurzer Beitrag auf Arte.

Lee Miller. Hautnah, Fotografien von 1940 bis 1946, bis 25. Juli 2021 verlängert, Opelvillen Rüsselheim. „Als erste weibliche Reporterin gelangte sie 1944 nach Paris und fotografierte ihre Künstlerfreunde nach der Befreiung. Ihr außergewöhnliches Werk wäre vergessen, wenn nicht ihr Sohn es nach ihrem Tod gefunden hätte. Die in Hessen entstandenen Aufnahmen werden teilweise zum ersten Mal gezeigt.“

Ein Video, bei dem jede Einstellung ein gutes Bild, ein gutes Foto ist (Testen Sie es, indem Sie ab und zu auf die Stop-Taste drücken): Jan Delay – Spass ft. Denyo (Official Video)

Seltsames Gruppenfoto von den Bidens und den Carters. Artikel auf Spiegel-Online und eine Erklärung bei The Guaridan: Why do the Carters look so tiny alongside Joe Biden and his wife Jill in this picture?

29. April 2021, 17. Kalenderwoche:

Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, hat 99-jährig die Flinte endlich abgegeben. Dass es um den “invasiven Preußenprinzling” nicht wirklich schade ist, machte dass wunderbare “investigative poem” sehr deutlich, das Heathcote Williams 2015 über seine Sippe, Die schrecklich nette Familie der Windsors, geschrieben hat. Hier ein Auszug.

Am 19. April 2021 erschienen: Nils Melzer, Der Fall Julian Assange – Geschichte einer Verfolgung. Der spektakuläre Report des UNO-Sonderberichterstatters für Folter
Interessant dazu auch dieses Video mit Nils Melzer zum Thema: „Investigative Medien stehen zunehmend unter Druck.“

Jan Böhmermann in seinem Video über Hartz IV: „Die allergrößten Gewinner von Hartz IV sind Fotografinnen mit Spezialgebiet „Symbolfotos zum Thema Hartz IV … … gibt es Hartz IV vielleicht nur noch deshalb, um die Arbeitsplätze in der Symbolbildfotografie nicht zu gefährden?“

22. April 2021, 16. Kalenderwoche:

Bekanntgabe der Nominierungen auf dem YouTube-Kanal des Grimme Online Award am 22. April 2021 von 16:30 – 17:30 Uhr. Liste der eingegangenen Vorschläge.

Panorama-Campustour der h_da

15. April 2021, 15. Kalenderwoche:

Ich weiß nicht, wo ich die 4% her hatte: „Experten gehen davon aus, dass die weltgrößte Suchmaschine lediglich 0,2 Prozent des World Wide Web abbildet. Oder anders: Der Teil des Internets, den wir nicht finden können, ist 500 Mal größer als jener, der auf Google indiziert ist. Quelle: Salzburger Nachrichten, 31. März 2016

Aus der FREELENS Position zum Fotojournalismus, Punkt 6. Bildbearbeitung:
„Das Entfernen oder Hinzufügen von Bildinhalten und -teilen, sei es durch Klonen oder durch das Einfügen aus anderen Bildern sowie das Bewegen der Bildelemente einer Datei zueinander sind im Fotojournalismus nicht erlaubt. Pixel haben an ihrem ursprünglichen Platz in der Datei zu verbleiben. Die akzeptablen Ausnahmen sind die Entfernung von Flecken, die durch Staub auf dem Sensor von Digitalkameras entstanden sind und sonstigen technischen Fehlern des Sensors sowie die Entfernung von Kratzern und Staub bei Bildern aus analogen Quellen.“

Bellingcat ist eine Gruppe von Bloggern aus rund 20 Ländern, die die Recherchearbeit von Ermittlungsbehörden und klassischen Medien regelmäßig in den Schatten stellen. Von ihnen kamen beispielsweise die Beweise zu Giftgas-Angriffen in Syrien oder zur Vergiftung von Alexej Nawalny. Der Gründer von Bellingcat ist der Brite Eliot Higgins. ARTE Journal hat mit ihm gesprochen.“:
https://www.arte.tv/de/videos/102471-000-A/eliot-higgins-der-mann-hinter-bellingcat/
„2018 wurde der Dokumentarfilm von Hans Pool Bellingcat: Truth in a Post-Truth World veröffentlicht, der sich mit dem Fall Skripal und dem Absturz des Malaysia-Airlines-Flug 17 beschäftigt. Der Film gewann 2019 den International Emmy Award im Bereich Dokumentarfilm.“
Den Film habe ich nicht mehr gefunden, hier einige Links:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bellingcat
http://www.bellingcatfilm.com/#logline
https://programm.ard.de/TV/Programm/Jetzt-im-TV/?sendung=287244016237629

Auf Ihre Frage nach einem der interessantesten Jobs hatte ich davon erzählt: Dreharbeiten zum Dokumentarfilm „Das Radikal Böse“ vom 25. – 29. September 2012 in Hanau, Ein Koproduktion der docMovie GmbH, Darmstadt und der Aichholzer Film GmbH, Wien in Kooperation mit dem ZDF, Mainz, Regie: Stefan Ruzowitzky, Kamera: Benedict Neuenfels, Standfotografie und Set-Dokumentation: Christoph Rau

Den Digitalen Studi-Pausenexpress der HDA hatte ich kurz vor Kursbeginn entdeckt und auch genutzt. Lohnt sich.

9. Juli 2021, 15. Kalenderwoche:

Sind Kameras rassistisch? von Michael J. Hußmann im DOCMA-Magazin.

Eine Shirley-Card, mit der Kodaks Entwicklungslabore die Farb- und Tonwertwiedergabe testeten. Jahrzehntelang galten ausschließlich hellhäutige Models als Referenz.

Aufhören, Sofort aufhören! Über die Ruhe in der Fotografie, Glosse von Christoph Rau in der PHOTOGRAPHIE vom April 1997

Hiermit reinige ich (vorsichtig) bei Bedarf den Sensor meiner Kamera. Anleitungen dazu gibts bei YouTube.

25. Juni 2020, 26. Kalenderwoche:

Grimme Online Award 2020: Ergebnisse werden am 25. Juni 2020 online im Livestream bekanntgegeben, gestreamt wird von 19.00 – 21.00 Uhr hier: https://www.youtube.com/user/GrimmeOnlineAward

Spiegel-Online: „Entscheidung des Bundesgerichtshofs: Facebook muss seine Profilbildung vorerst stoppen

Elizabeth Stordeur Pryor bei YouTube: „Why it’s so hard to talk about the N-word

Die Millionen Dollar Homepage bei Wikipedia und im Original

Testseite mit verschiedenen Dateigrößen auf einer Website (Dateigrößen: 32 KB, 350 x 350 Pixel, 298 KB, 1417 x 1417 Pixel, 6 MB, 3035 x 3025 Pixel)

Wikipedia-Eintrag zu „Pixel

18. Juni 2020, 25. Kalenderwoche:

„Am 14. Juni hat sich die 30-jährige Aktivistin Hegazi im kanadischen Toronto das Leben genommen. Ihr ikonografisches Foto verbreitete sich damals schnell in den sozialen Medien und ging um die ganze Welt, weil Hegazi dafür verhaftet wurde.“ TAZ vom 16. Juni 2020

Der Kebekus-Brennpunkt zum Thema Rassismus

Unsere Antwort auf Rezos „Zerstörung der Presse“. Der Youtuber Rezo verbrämt eine persönliche Abrechnung als aufklärerische Medienkritik, und bedient sich dabei genau der manipulativen Techniken, die er zu entlarven vorgibt. Wir antworten ihm in einem Video.“ FAZ auf YouTube

Folgende Quellen nennt Jam Shaff in der aktuellen Ausgabe Ihres Newsletters whlw: no. 225, June 8 – 15, 2020. „Hola, This is Sham, your very own news curator. I stopped reading the news yesterday at 9pm.
This issue has been written using the following sources: Reuters, Washington Post, Al Jazeera, La FM, The Independent, South China Morning Post, Humane Society International, CrueltyFreeKitty (CFK), Chemical Watch, International Gorilla Conservation Programme, UNESCO, The New York Times, The Guardian, WildAid, Human Rights Watch, Benar News, Deutsche Welle, BBC, Japan Times and some Twitter accounts I personally follow.“
Ich hatte diesen Newsletter schon einmal empfohlen, weil er interessante Themen weltweit behandelt.

Emerge – Plattform für jungen Fotojournalismus (mit sehr guten Bildreportagen)

The story of W. Eugene Smith von Veronica Brezina (YouTube)

Website zum Film „Das Radikal Böse, Standfotografie und Set-Dokumentation in Deutschland: Christoph Rau, Ecosia-Bildersuche „Das Radikal Böse“, Wikipedia-Einträge zu: Milgram-Experiment, Stanford-Prison-Experiment, Bystander/Zuschauer-Effekt oder Genovese-Syndrom

4. Juni 2020, 23. Kalenderwoche:

Wie gut kennen Sie die Länder in Afrika: www.youdontknowafrica.com ?

Rassismus in den USA – Die ursprüngliche Eskalation. Eine Kolumne von Margarete Stokowski auf Spiegel-Online

Rezo: Die Zerstörung der Presse

Grimme Online Award
Publikumsvoting

28. Mai 2020, 22. Kalenderwoche:

Die Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin Weißensee ist eine der wenigen Institutionen, die Bildredakteure ausbildet. 

https://twitter.com/ratemyskyperoom/

https://9gag.com/

5 Fragen an George Bush: http://witze.net/george-bush-witze

14. Mai 2020, 20. Kalenderwoche:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bismarck_auf_dem_Sterbebett

7. Mai 2020, 19. Kalenderwoche:

Heute findet das Berliner Netztreffen re:publica 2020 wegen der Coronakrise nur digital statt. Hier erfahren Sie, wie Sie sich kostenlos zuschalten können – und wann es sich vielleicht am meisten lohnt:
https://re-publica.tv/de/schedule?day=2020-05-07

Meine Empfehlungen für die Zeit nach unserem Kurs heute:
16.00 Uhr: Slang & Sprache im Deutschrap mit Miriam Davoudvandi, Malcolm Ohanwe (deutsch)
16.25 Uhr: News(letter) is the shit: Politics for Gen Z, Sham Jaff, Olivia Seltzer (englisch)

Von Sham Jaff habe ich den wöchentlichen Newsletter „What happens last week“ abonniert und lese ihn mit Neugierde und großem Interesse. Und zahle auch regelmäßig dafür (per Paypal):
https://www.whathappenedlastweek.com/

Artikel zur aktuellen re:publica bei Spiegel-Online

30. April 2020, 18. Kalenderwoche:

Afrikanische Zeitungen: https://www.newspaperindex.com/de/zeitung/Afrika/

„Zoom“ und die Corona-Krise: Bild an, Datenschutz aus. In der Pandemie sind Video-Konferenzen in Mode. Der führende Anbieter dieser Software kommt aus den USA – und bringt gleich einen Haufen Probleme mit. TAZ vom 7. April 2020

https://support.zoom.us/hc/de/articles/201362153-Wie-gebe-ich-meinen-Bildschirm-frei-

Der Webanalyst JJ Rosen geht davon aus, dass der Google-Index lediglich 4 Prozent der Informationen aus dem Netz repräsentiert. Laut einer Studie der Fachzeitschrift Nature hat Google rund 16 Prozent der Web-Oberfläche indexiert. Die tieferen Schichten des World Wide Web, das sogenannte Deep Web, hat der Suchmaschinenriese mit seinen Fangnetzen, den sogenannten Webcrawlern, noch nicht durchdrungen. Das Deep Web ist ein riesiger Ozean aus Informationen: Datenbanken, Statistiken, Archive, Geheimdienstdokumente, Facebook-Posts – all das kann über Google nicht gefunden werden.“ Quelle: Adrian Lobe: Ausgrabungen im digitalen Raum, taz, 23. Januar 2020

Link zum Tutorial der Nutzung der Adobe Cloud vom Fachbereich

23. April 2020, 17. Kalenderwoche:

Zu Julian Assange war mir dieser Name nicht eingefallen: Nils Melzer, UN-Sonderberichterstatter Folter. Artikel im Tagesspiegel: Wie UN-Experte Melzer Wikileaks-Gründer Assange entlastet

Und zu dem Bild von dem Herrn, der in einem Luxushotel auf dem Bett vor einem Hummerfrühstück liegt, dieser Artikel: This photo got Julian Assange kicked out of Ecuadorian embassy

https://www.worldpressphoto.org/

Die wehrhafte alte Dame mit dem großen Messer und der schwarzen Maske heißt Louise Bourgeois und wurde von Alex van Gelder fotografiert.

Bevor ich das nach Wochen sortiert hier aufschrieb, stand das Folgende auf einer Seite „Sonstiges“:

Interessanter Beitrag von Jan Böhmermann über die Wikipedia: „Wikipedia, das Pornhub des schlauen Mannes, ist der Ort, an dem die klügsten biodeutschen Männer in emotionalen “Edit Wars” um den Erhalt unseres gesamten menschlichen Wissens kämpfen. Aber wie genau funktioniert dieses allwissende Kompendium dem all unsere Hausarbeiten und Vorträge entspringen?“ Zum Video bei YouTube

Ich hatte im Kurs die Frage gestellt: Wer von Ihnen zahlt für Inhalte von Online-Journalismus? Dazu hier Beispiele, wie Online-Medien sich finanzieren:

„Der unabhängige Journalismus des Perlentauchers kostet Zeit, Geld und Arbeit. Darum brauchen wir heute die Unterstützung unserer Leser.“

„Wir freuen uns, wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt! Und wir freuen uns wenn Sie uns dabei unterstützen: Fördern Sie die KONTEXT:Wochenzeitung mit einer regelmäßigen Spende (dem Soli), durch eine einmalige Spende oder durch Ihre Mitgliedschaft im Verein. Nur mit Ihrer Spende können wir auch in Zukunft unabhängigen Journalismus bieten, der hintergründig und kritisch ist. „

„Die taz setzt seit dem Frühjahr 2011 mit taz.zahl ich auf Freiwilligkeit: Statt eine Paywall zu errichten und LeserInnen zum Bezahlen zu zwingen, überlassen wir ihnen die freie Wahl, etwas zu bezahlen oder weiter kostenlos zu konsumieren. Sämtliche Inhalte auf taz.de bleiben für alle NutzerInnen unbegrenzt zugänglich, doch mit einem Layer auf der Startseite und unter jedem Beitrag werden sie aufgefordert, freiwillig zu bezahlen. “

RiffReporter ist ein neuartiges, mit dem Grimme Online Award und dem #Netzwende-Preis ausgezeichnetes Projekt für lebendigen Qualitätsjournalismus. Auf www.riffreporter.de bekommen Sie fundierten, vielfältigen Journalismus zu Wissenschaft, Gesellschaft, Kultur, Umwelt und Technologie – direkt von professionellen freien Autorinnen und Autoren, die Sie von großen Zeitungen, Zeitschriften und Sendern kennen.

Anmerkung von Christoph Rau: Kennen Sie weitere Beispiele? Haben Sie im Bekanntenkreis schon mal nachgefragt: „Wann hast Du zuletzt für Online-Journalismus gezahlt?

Digital Media Women – Net. Work. Power „Die #DMW arbeiten für mehr Sichtbarkeit von Frauen auf allen Bühnen – ob Konferenzen, Fachmedien oder Management Board.“

Die Wahrheit unter Zeitdruck: „Sie ist aufgewachsen mit zwei Zeitungen und der Prämisse, dass Geld nicht alles ist im Leben. Berufswunsch: Journalistin. Heute ist unsere Autorin 22 Jahre alt, Studentin an der HdM und um einige Illusionen ärmer. Schnörkellos erklärt sie, warum sie dem Journalismus den Rücken gekehrt hat – und jetzt PR macht.“ Von Nele Günther, 10. April 2019, Kontext Wochenzeitung
Und dazu dieser Post:

https://www.kontextwochenzeitung.de/editorial/424/hoerner-fuer-gaby-5909.html

Suchmaschinen

Alternativen für die Suche im Internet: Es geht auch ohne Google. Viele fluchen über die „Datenkrake“, googlen sich dann aber trotzdem weiter durchs Web. Das muss nicht sein: Es gibt andere Suchmöglichkeiten. Svenja Bergt, die tageszeitung, 27. 11. 2014

Alternative Suchmöglichkeiten im Internet auf dem Blog „Eine Woche ohne (Google) ein Experiment für mehr Vielfalt“

Suchmaschinen-Liste & Google-Alternativen

OSINT ist die Informationsgewinnung aus frei verfügbaren Quellen („Open Source Intelligence“). Was genau ist das und warum ist das nicht nur für Geheimdienste und Journalisten nützlich? Wie lassen sich kleinste Details ausnutzen, um Ort oder Zeit eines unscheinbaren Fotos zu lokalisieren? Welche Tools und Quellen gibt es, wie lassen sich Informationen überprüfen, was hat OSINT mit „OPSEC“ zu tun und worauf sollte man besser achten, wenn man sein Leben im Internet teilt?

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Gesetz zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes

„Im Einzelnen wird unter anderem die urheberrechtliche Verantwortlichkeit von Upload-Plattformen für die von ihren Nutzern hochgeladenen Inhalte neu geordnet. Zum Schutz der Kunstfreiheit und der sozialen Kommunikation erlaubt der Entwurf die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke insbesondere zu den Zwecken von Zitat, Karikatur, Parodie und Pastiche. Um unverhältnismäßige Blockierungen entsprechender Uploads beim Einsatz automatisierter Verfahren zu vermeiden, enthält die Vorlage besondere Regeln für die öffentliche Wiedergabe. Die Kreativen sollen für lizenzierte Nutzungen einen Direktvergütungsanspruch gegen die Plattformen erhalten. Der Entwurf beinhaltet ebenfalls das neue Leistungsschutzrecht des Presseverlegers sowie Änderungen im Urhebervertragsrecht.“
Quelle (Bundestag)

FAQ zum Gesetz zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarkts

Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie

„… die Kriegsfotografin Susan Meiselas sagte: Die Kamera sei ein Vorwand, um dort zu sein, wo man nicht hingehöre. Kriegsfotografinnen – „Fotos von Verwundeten reichen heute nicht mehr“. Wie Frauen unter größten Gefahren Kriege fotografieren, zeigt eine Düsseldorfer Ausstellung. Hier spricht die Kunsthistorikerin Anne-Marie Beckmann über Klischees, Lazarettbilder und Antikriegs-fotografie. Zum Artikel bei Spiegel-Online, 7. Mai 2019

„Meine Reisen sind immer auch der Versuch, Krieg zu verstehen“, Interview mit Andy Spyra, Freelens, 2. Mai 2019

Zum Freelens-Schwerpunktthema „Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie“

Gesetze: Urheberrechtsreform 2019

Proteste gegen Urheberrecht – Ihr unterstützt datengierige US-Konzerne! Wer gegen die EU-Urheberrechtsreform auf die Straße geht, protestiert nicht für die Freiheit des Internets. Er opfert seine Bürgerrechte. Kommentar von Andrian Kreye in der Süddeutschen Zeitung, 23. März 2019

Text: Gerald Wrede, Foto: Jan Ehlers, Illustration: Lisa Zeißler, Quelle: P-Magazin

Uploadfilter hin oder her – Niemand sollte für Google auf die Straße gehen. Ich garantiere Euch: In Mountain View beugen sie sich gerade ab vor Gelächter, wenn sie sehen, wie viele Menschen in Europa dafür auf die Straße gehen, dass Google weiterhin Künstlern ihre Werke klauen darf, um damit datengestützte Vorhersageprodukte für die Wirtschaft zu entwickeln.
Wie immer war die Kommunikation rund um die Neuregelung des Urheberrechts seitens der EU erbärmlich bis suizidal, aber im Kern ging es immer darum, nicht den normalen Leuten die Memes wegzunehmen, sondern endlich mal Konzernen auf die Füße zu treten, die sich mit der Leistung anderer dumm und dämlich verdienen. Es wird immer viel darüber räsoniert, wie viel Macht Google wirklich hat. Menschen gehen gerade für die Interessen dieses Konzerns auf die Straße. Das ist schon jede Menge Macht.“ Zum kompletten Beitrag im Blog von Schlecky Silberstein, 24. März 2019

„Matthias Hornschuh vs. Christian Schiffer: Die Urheberrechtsreform – Ein schwarzer Tag fürs Internet? Ende März 2019 hat das EU-Parlament der Reform des Urheberrechts zugestimmt, um das in analogen Zeiten entstandene Recht an die digitale Gegenwart anzupassen. Damit sollen Kreative fair entlohnt werden. Es regt sich aber auch Protest: Wird hier die Freiheit im Netz beschnitten?“ Beitrag und Podcast vom 13. April 2019, Deutschlandfunk

EU-Urheberrechtsreform: Mehr Gerechtigkeit oder Zensur? Das EU-Parlament hat der umstrittenen Reform des Urheberrechts zugestimmt. Kreative und Verleger sehen darin eine Chance für faire Vergütung, während Kritiker/-innen insbesondere vor den Folgen möglicher Uploadfilter warnen. Beitrag der Bundeszentrale für politische Bildung, 26. März 2019

Wenn Babies zu Terroristen werden und Urheber weniger Geld bekommen. Worum es bei der Europäischen Urheberrechtsreform geht. Eine Übersicht von Peter Welchering, bei Riff-Reporter, 23. März 2019

EU-Urheberrechtsreform – YouTube haftet für seine NutzerInnen. Ein Kneipenvideo mit Hintergrundmusik? Das und vieles mehr könnte künftig dem Uploadfilter zum Opfer fallen, befürchten KritikerInnen. TAZ, 27. März 2019

Urheberrechtsreform: EU-Parlament winkt Upload-Filter und Leistungsschutzrecht durch. Mit knapper Mehrheit haben die Abgeordneten die neue Urheberrechtsrichtlinie beschlossen. Alle Warnungen vor Zensur im Netz haben sie in den Wind geschlagen. Heise-Online, 26. März 2019

Urheberrechtsreform – Pyrrhussieg heißt jetzt Voss-Sieg. Die Reform des Urheberrechts ist der Versuch, eine nostalgische Wunschrealität zu erzwingen. Befürworter wie CDU-Mann Axel Voss hoffen, dass alles irgendwie gut wird. Dafür spricht: nichts. Eine Kolumne von Sascha Lobo bei Spiegel-Online, 27. März 2019

Bildsprache

Die besten Bilder aus dem dpa-Bildfunk 2018

FAZ: Bilder des Jahres 2018

Aus dem Handelsblatt: Die Bildsprache in der Bebilderung von Artikeln strotzt zu oft noch immer von Stereotypen. Und doch gibt es hier (endlich) eine Entwicklung in die richtige Richtung. Getty Images geht den nächsten logischen Schritt und will Bilder mit so unrealistischen Rollenbildern nicht mehr verbreiten. „Wenn ich als Redakteurin „Businesswomen“, „Karrierefrau” oder „Chefin” in Bilddatenbanken eingebe, werden mir überwiegend klischeebehaftete Bilder angezeigt: rote Lackschuhe und kurze Röcke zwischen Männerbeinen im Zweireiher. Ist das markttauglicher als die Realität?“ (Rebecca Swift ). Das ist mittlerweile nicht mehr so ganz der Fall. Die Lücke zwischen visueller Kommunikation und Realität schließt sich in diesem Bereich sehr schnell. Weltweit steigt die Nachfrage nach authentischen Bildern ungemein. In den letzten fünf Jahren ist der Umsatz durch Bilder mit „authentischen Menschen“ weltweit um 300 Prozent und in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) um über 400 Prozent gewachsen. “ Hier geht´s zum Artikel „Wir wollen ein realistisches Menschenbild zeigen“, Interview mit Getty-Images-Managerin Rebecca Swift, Handelsblatt online, (Autorin: Carina Kontio)

Aus der TAZ: „Überschrift, Foto und Texte erwecken im Gesamtklang den Eindruck, die … Rettung von Menschenleben sei verhandelbar“ (Caterina Lobenstein, Journalistin). „Umstrittenes Pro und Contra in „Die Zeit“. Als „Die Zeit“ über private Seenotrettung debattierte, war der Zoff riesig. Jetzt war das Stück für einen Preis nominiert – allerdings nur kurz.“

„Nichts ist so oll wie die Zeitung von gestern, sagt man. Manche Texte haben hingegen eine erstaunliche Langlebigkeit. „Oder soll man es lassen?“ ist so einer. Gedruckt hat ihn die Wochenzeitung Die Zeit im Juli 2018 als Pro und Contra zur privaten Seenotrettung im Mittelmeer. Als letzte Woche die Jury des Theodor-Wolff-Preises für Journalismus bekannt gab, dass der Beitrag in der Kategorie „Meinung überregional“ nominiert ist, fügte sich der Karriere des Beitrags eine neue Episode hinzu. Und gleich noch eine, als die Co-Verfasserin Caterina Lobenstein jetzt erwirkte, dass die Nominierung wieder zurückgezogen wird.“ Aus einem Artikel in der TAZ vom 10. April 2019

Ich habe für den TAZ-Artikel nach der Lektüre per Paypal 5,00 Euro bezahlt. Das könnten Sie auch, wenn Sie wollen. „Für etwas zahlen, das es auch kostenlos gibt? Für manche schwer vorstellbar, dass man mit der Idee der freiwilligen Bezahlung der Herausforderung gewappnet sein würde, Journalismus in digitalen Krisenzeiten zu finanzieren.“ Klicken Sie hier für Infos zur „Paywahl“ der TAZ.

Gesetze: Recht am eigenen Bild

„Recht am eigenen Bild“
Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie, § 22 KunstUrhG
Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, daß er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt. Nach dem Tode des Abgebildeten bedarf es bis zum Ablaufe von 10 Jahren der Einwilligung der Angehörigen des Abgebildeten. Angehörige im Sinne dieses Gesetzes sind der überlebende Ehegatte oder Lebenspartner und die Kinder des Abgebildeten und, wenn weder ein Ehegatte oder Lebenspartner noch Kinder vorhanden sind, die Eltern des Abgebildeten.

Historie: Das KunstUrhG wurde als Strafgesetz geschaffen, nachdem zwei Fotografen versucht hatten, Bilder des toten Reichskanzlers Otto von Bismarck zu veröffentlichen. Die beiden hatten sich vorher widerrechtlich Zutritt zu dessen Sterbezimmer verschafft.  Quelle: Wikipedia

„Der illegale Film“ über das Recht am Bild. „Der illegale Film“ stellt die Frage, wem die vielen Bilder auf der Welt eigentlich gehören. Seine undogmatische Erzählform ist seine Stärke. Link zum Trailer bei YouTube. Die TAZ schreibt weiter: “ Wem die Bilder gehören – das ist das Leitmotiv des überraschend spielerischen und philosophischen Dokumentarfilms, den Baer gemeinsam mit Claus Wischmann erarbeitet hat. Die Filmemacher zitieren Medienphilosophen wie Vilém Flusser und Autorinnen wie Susan Sontag, lassen Rechtsanwält*innen und Medienexperten zu Wort kommen und collagieren aus neu gedrehtem und vielem zusammengeschnittenen (illegalen?) Archiv- und YouTube-Material ein sprühendes Essay, dessen Form den Inhalt widerspiegelt. “ Link zum Artikel in der TAZ

Am Dienstag, 18. Juni 2019, lief der „Der illegale Film“ um 20.00 Uhr beim Rex-Filmgespräch in Darmstadt (Rex-Kino, Wilhelminenstraße 9, 64283 Darmstadt, Telefon: 06151 29789). Ich sprach mit Andreas Heidenreich über den Film und das Recht am eigenen Bild und den Film. Vielen Dank an Marcel Kurth von Kinopolis für seine Offenheit für gute Filmanregungen.
Website zum Film mit vielen Infos
Und hier der Link zum Ted-Talk von Fei Fei Li „How we teach computers to understand pictures“, der im Film nicht gezeigt werden durfte.

Siehe auch hier (auf dieser Website): Weitere Gesetzestexte

Foto-Ikonen

Bruderkuss zwischen Leonid Breschnew und Erich Honecker von Regis Bossu (Griesheim)

Junge mit erhobenen Händen aus dem Warschauer Ghetto

Das afghanische Mädchen auf dem Titelbild von National Geographic. Quelle: Die bemerkenswerte Website: Bilder für die Blinden: „Blinde schicken uns ihre Bilder, die ihnen unsere Autoren dann beschreiben.“

Willy Brandt mit Mandoline: Die Geschichte eines Bildes (Danke an S. für den Hinweis)

Angela Merkel in der Fischerhütte. „Wo alles begann“, taz vom 2. November 2018

Vietnam-Krieg: Foto von dem nackten Mädchen, das aus einer Napalm-Wolke flieht. „Die ganze Story um das Foto vom Napalm-Mädchen.“ Welt, 7. März 2013

Schön, wenn eine Zeitung (die taz) ein Bild so beschreibt, daß man es nicht sehen muss, um zu wissen, daß man es kennt (ikonische Fotos): „…das Foto des Jogginghosen-Nazis aus Rostock-Lichtenhagen von 1992. Sie wissen schon, der Typ, der sich eingepisst hat und den Hitlergruß zeigt. Fotograf Martin Langer …“ Hier der Link zum TAZ-Kommentar: „Urheberrecht – Böhmermann, der Shitstorm-Führer. Moderator Jan Böhmermann wird von einem Fotografen abgemahnt, weil er dessen Foto twittert. Statt sich zu entschuldigen, hetzt er gegen ihn. “ Ein Bericht des Fotografen zu der Angelegenheit: „Der Fotograf Martin Langer schreibt über Fotoklau im Netz“ Quelle: kwerfeldein – Magazin für Fotografie. Und ein weiterer Beitrag zu diesem Foto: Harald Ewert – Der hässliche Deutsche, Quelle: Deutschlandfunk Nova – Die Macht der Bilder

Und hier noch ein Bericht auf der Website Meedia: „Fotograf des Hitlergruß-Bildes: “Das Verhalten von Jan Böhmermann ist rufschädigend”“ „… Der Fotograf ist nicht einverstanden damit, wenn sein Bild ungefragt irgendwo auftaucht und verbreitet wird.“

„… Foto eines toten dreijährigen Jungen am Strand. Die Süddeutsche Zeitung hat das Foto des toten dreijährigen Alan Kurdi (Fotografin: Nilüfer Demir) am Strand nicht veröffentlicht. Die Bild-Zeitung dagegen schon. Und obwohl sich einige Medien dafür entschieden haben, das Bild nicht zu zeigen: Es ist um die ganze Welt gegangen. Sven Gösmann, Chefredakteur dpa: „Es ist so, dass das Bild die ganze Geschichte des Flüchtlingselends erzählt. Es ist kein Badeunfall, sondern die Folge von Flucht, Vertreibung und Krieg.““
Link zum Beitrag bei Deutschland Nova – Die Macht der Bilder

Der „küssende Seemann“ vom Times Square ist tot

Interessanter Vergleich von Fotos verschiedener Fotografen, die alle das gleiche Ereignis beim G7-Gipfel 2018 in Kanada fotografiert haben:
Defying a Bully or Exchanging Views? G-7 Photos Tell Different Stories